SV Lok Königsbrück   22 (11)
Nach der einmonatigen Ferienpause ging nun auch für Lok der Punktspielbetrieb wieder los. In Zittau stand von der Papierform her eine leichte Aufgabe für Königsbrück an, spielten doch der Letzte gegen den Zweiten der Ostsachsenklasse. Und die Partie begann auch gleich mit zwei schnellen Treffern für Lok. Beim 4:4 hatten die Zittauer die Gäste aber wieder eingeholt. In den folgenden Minuten erzielten die Königsbrücker dann einen Vier-Tore-Vorsprung (5:9), welcher bis zur Pause auf drei Treffer schrumpfte. Größtes Manko auf Seiten von Lok war eine miserable Chancenverwertung.Dieses Problem sollte in der zweiten Halbzeit abgestellt werden. Und nachdem die Führung über das 10:13 auf sechs Treffer (10:16) ausgebaut wurde, schien das auch zu klappen. Aber wieder schlich sich Bruder Leichtfuß ein. Der Torwart der Gastgeber vereitelte unzählige freie Würfe der Königsbrücker, darunter im ganzen Spiel fünf von sieben Strafwürfen. Dazu kam noch, dass die Gäste auf Grund von Verletzungspech nicht ihr gewohntes Laufspiel aufziehen konnten. Wenigstens die Abwehr stand kompakt, so dass die Gastgeber zwischenzeitlich nur auf drei Tore verkürzen konnten (15:18). In den letzten Minuten fielen die Zittauer dann nur noch durch unsportliche Fouls auf, die leider von den beiden Schiedsrichtern nicht ausreichend geahndet wurden. Dennoch schaffte es Lok, nun noch vier Treffer zum Endstand von 15:22 nachzulegen. (dti)
SV Lok: J. Krause, K. Bergmann; S. Rochner, J. Skawran (3), D. Tillich (3/1), A. Skawran (5), A. Hammerschmidt, L. Dieckmann (1), T. Masseck (3), F. Künstler (1/1), M. Staude (3), R. Rüthrich (3).