Königsbrück fertigt Aufsteiger ab

Grandiose zweite Halbzeit

SV Lok Königsbrück    37 (15)

OSSV Zittau II    21 (11)

Nach der Ferienpause stiegen auch die Königsbrücker Herren wieder in den Spielbetrieb ein. Mit einem Sieg gegen den Aufsteiger aus Zittau wollten sie den Kontakt zu den Spitzenrängen der Ostsachsenklasse behalten und, wenn möglich, etwas für das Torverhältnis tun.

Doch in den ersten neun Minuten wollte fast gar nichts gelingen. Lediglich zwei Siebenmetertreffer standen für Lok zu Buche, aber schon vier Tore für Zittau. Gründe für den Rückstand waren eine bis dahin mangelhafte Chancenverwertung und eine zu lasche Abwehr der Gastgeber. Doch dann wurde es besser. Beim 5:4 nach 13 Minuten führte Lok zum ersten Mal. Mit einem kleinen Zwischenspurt wurde dann ein Vier-Tore-Vorsprung herausgespielt (10:6). Dieser Abstand wurde bis zum Pausenpfiff der Radeberger Schiedsrichter Gnädig und Kröher gehalten (15:11).

Im zweiten Durchgang wollte Lok an die Leistung der letzten Minuten anknüpfen und mit entschlossenem Spiel in Angriff wie Abwehr den Sack zügig zumachen. Das gelang hervorragend. Kaum waren sieben Minuten um, stand es schon 21:13 für Königsbrück. Dabei erzielte André Skawran fünf seiner insgesamt 16 Tore. Mitte der zweiten Hälfte war es beim Stand von 27:15 an der Zeit, auch die Spieler von der Bank einzusetzen. Allesamt fügten sich hervorragend in das Spiel ein und beinahe alle erzielten auch ihr Tor. So konnte die Führung bis zum Endstand von 37:21 sogar noch weiter ausgebaut werden.

Zusammenfassend sahen die zahlreichen Zuschauer eine beeindruckende Mannschaftsleistung der Königsbrücker. Sollten sie mit demselben Elan und Ehrgeiz auch am kommenden Sonntag um 13:00 Uhr in Pulsnitz zu Werke gehen, könnte der erste Sieg dort Wirklichkeit werden. (dti)

SV Lok: R. Mente, K. Bergmann; U. Radny (5/2), S. Rochner (1), J. Skawran (1), D. Tillich (5), M. Hommel (2), A. Skawran (16/2), P. Hörig (4/2), H. Berndt, A. Hammerschmidt, L. Dieckmann (1), T. Masseck (1), F. Künstler (1).