Wieder fehlt das Glück im Abschluss

Schlussoffensive beginnt zu spät

SV Lok Königsbrück    18 (8)

HVH Kamenz    20 (10)

Am vergangenen Wochenende stand das erste Kreisduell gegen Kamenz an. Die Königsbrückerinnen hofften, mit einer guten Einstellung in Angriff wie Abwehr die ersten Punkte einzufahren. Nach den ersten Minuten sahen sie sich aber schon einem 1:3-Rückstand gegenüber. Beim 4:5 schafften sie wieder den Anschlusstreffer. Noch einmal legte Kamenz jetzt drei Tore zum 4:8 nach. Bis zur Pause verkürzte Königsbrück auf 8:10. Insgesamt war Lok im Angriff häufig zu harmlos und vergab zu viele Chancen. Die Abwehr dagegen stand stabil gegen die jungen, agilen Kamenzerinnen.

Nach Wiederanpfiff legte die Gastmannschaft drei Treffer zum 8:13 vor. Die Königsbrückerinnen konnten aber kontern. Wieder schafften sie den Anschlusstreffer zum 13:14. Danach klebte aber das Pech an ihren Händen. Immer und immer wieder standen der Pfosten oder die eigenen Nerven im Wege. So erzielten die Königsbrückerinnen zehn Minuten keinen eigenen Treffer, die Gäste dagegen trafen bis hin zum 13:20. Nun wendete sich das Blatt. In der eigenen Abwehr nicht mehr zulassend startete Lok eine tolle Schlussoffensive. Fünf Tore in Folge führten bis zum Schlusspfiff zum 18:20. Leider reichte die Zeit aber nicht mehr, um das Spiel noch zu drehen. (dti)

SV Lok: R. Klengel, B. Gnauck; K. Hörig, A. Reinschlüssel, A. König (4/1), M. Kunath (3/2), J. Bursche (2), M. Zschiesche, G. Kreische (1), B. Wolf (3), S. Oswald (1), D. Mehlich (4).

HVH Kamenz: S. Hübner, S. Jahn, D. Zierenner (4), F. Käppler (1), J. Söhnel (1), F. Noack (7/5), C. Wolf (4/1), A. Guhr, S. Heinrich (1), S. Gräfe (2).