Siebenmeter-Festival

SV Lok Königsbrück Männer    27 (15)

OHC Bernstadt    18 (7)

Da Lok in der letzten Partie in Bautzen nur einen Punkt holen konnte, war an diesem Wochenende ein Heimsieg gegen den Tabellenletzten aus Bernstadt geradezu Pflicht. Die Gastgeber begannen konzentriert, fassten in der Abwehr richtig zu und auch im Angriff stellte sich der Erfolg ein. Unter anderem durch fünf verwandelte Strafwürfe von Uwe Radny konnten die Königsbrücker bis Mitte der ersten Halbzeit bis zum 9:3 davon ziehen. Dass man so klar führte, lag aber nicht an einer herausragenden Leistung der Heimmannschaft, sondern vielmehr an den schwachen Gästen. So erzielten diese erst in der 25. Minute ihr drittes Feldtor zum 13:6. In Durchgang zwei war zunächst Matthias Hommel der spielbestimmende Mann. Bis zum 23:13 in der 48. Minute warf er allein sieben Tore, davon fünf per Siebenmeter. An dieser Bilanz ist auch zu erkennen, dass die Begegnung besonders von Seiten der Gäste nun noch ruppiger wurde als sie es schon in der ersten Hälfte war. Dies mündete schließlich sogar in einer roten Karte für einen Bernstädter Spieler. Die letzten Minuten der Partie verliefen ruhiger, die Sache war entschieden. (dt)

Lok spielte mit: K. Bergmann, Krause; Golbs, Radny (5), Brähler (1), Masseck (3), Rochner (4), J. Skawran (2), Hommel (7), A. Skawran (4), Menzel (1)