Königsbrücker siegen wieder

Nach zwei Unentschieden folgt Sieg gegen Koweg Görlitz

SV Lok Königsbrück      29 (14)

SV Koweg Görlitz II     22 (9)

Nachdem die Königsbrücker in den letzten beiden Partien nur Remis erreichten, musste endlich wieder ein Sieg her. Zu Gast in Laußnitz war die derzeit stark aufspielende zweite Mannschaft des SV Koweg Görlitz. Die Neißestädter hatten zuletzt Tabellenführer Pulsnitz bezwungen und einen Kantersieg in Schleife gelandet. Die Gastgeber waren also gewarnt.

Durchgang eins begann mit zwei Toren für die Görlitzer. Königsbrück dagegen hatte erst einmal wieder das Pech an den Händen. Doch nach einigen Minuten fingen sich die Schulze-Mannen und glichen aus (2:2). Anschließend konnte sich Lok leicht absetzen (7:4), Görlitz ließ aber nicht abreißen und kam sogar zum 9:8-Anschlusstreffer. Die letzten Minuten vor der Pause waren dann wieder die Gastgeber am Zuge. Den 14:9-Halbzeitstand markierte Uwe Radny, der nach anderthalb Monaten Verletzungspause sein Comeback feierte, mit einem direkt verwandelten Freiwurf.

In der zweiten Hälfte bauten die Königsbrücker ihren Vorsprung auf sieben Tore aus (17:10). Einige Minuten konnten sie ihn dann auch so halten (20:13). Danach erlaubten sie den Neißestädtern aber vier Tore in Folge zum 20:17. Bis zum 24:21 blieb es so eng, dann verschärfte Lok wieder und erzielte fünf der letzen sechs Tore des Spiels.

Am kommenden Wochenende geht es nun zur SG Weißwasser/Krauschwitz. Gegen den Tabellenvierten erwarten die Königsbrücker einen harten Kampf. Gleichzeitig brennen sie aber auf Revanche, denn die Gastgeber sind bisher die einzige Mannschaft, gegen die Königsbrück eine Niederlage einstecken musste.

SV Lok: R. Mente, J. Krause im Tor; H. Berndt (3), L. Dieckmann, S. Rochner, J. Skawran (1), D. Tillich (5/1), P. Hörig (5/4), M. Hommel (2), A. Hammerschmidt (1), A. Skawran (9), T. Menzel, F. Künstler, U. Radny (3)