SV Steina 1885   11 (6)
Die Königsbrückerinnen hatten sich für dieses Spiel viel vorgenommen. Mit einer kämpferisch starken Leistung wollten sie den bisher ungeschlagenen Steinaerinnen entgegentreten und das Derby gegen den Tabellenführer für sich entscheiden.
Doch in Halbzeit eins waren es die Gäste, die in Führung gingen (0:2) und diese über das 2:4 bis zum Pausenstand von 4:6 verteidigten. Der Spielstand sagt viel über die Begegnung aus. Großer Handballsport war nicht zu sehen. Unzählige Offensivaktionen verpufften im Nichts.
Nach dem Wiederanpfiff erzielten die Gastgeberinnen den Anschlusstreffer zum 5:6. Dann jedoch waren die Steinaerinnen am Zuge. Sie nutzten drei Unkonzentriertheiten der Königsbrücker Damen zu Torerfolgen (5:9). Doch noch war genug Zeit, die vier Treffer Differenz wieder aufzuholen. Lok musste nur endlich das vorhandene Können abrufen.
Und schon begann die Aufholjagd mit zwei von Marlen Kunath verwandelten Siebenmetern (7:9). Dem anschließenden 7:10 folgten dann sechs Tore der Königsbrückerinnen, fünf davon erzielt von Dana Mehlich. Die Weiß-Schützlinge hatten den Spieß umgedreht (13:10). Den Gästen blieb nur noch ein Ehrentreffer zum 13:11-Endstand.
Ausdrücklich erwähnt seien die guten Torhüterleistungen auf beiden Seiten, die erheblich zu den nur 24 erzielten Treffern beitrugen.
SV Lok: B. Gnauck, M. Scherpe im Tor; D. Mehlich (5), K. Hörig, G. Kreische, A. König (3), M. Kunath (3/3), A. Förster (1), S. Hörig, B. Wolf (1)
Steina: R. Stelzner; S. Schulz (1), V. Schulz (1), Ch. Barnickel, U. Paulsen (4), M. Nowotnick, Ch. Hahn, S. Hallmann (2), C. Grossmann (3), J. Kaiser, I. Geisendorf