Königsbrück erkämpft Auswärtssieg

Prima Teamgeist beim Mitfavoriten Koweg Görlitz II

SV Koweg Görlitz II 23 (8)

SV Lok Königsbrück 26 (10)

Da etliche Spieler auf Grund von Urlaub fehlten, fuhren die verbliebenen zehn Königsbrücker ohne große Erwartungen zum Mitfavoriten auf den Staffelsieg nach Görlitz. Doch als sie dort erfuhren, dass Koweg auch nur zu neunt antrat, wuchs die Hoffnung auf einen gelungenen Punktspielstart.

Mit Beginn des Spiels lief es auch gleich bei Lok. Die Deckung stand recht gut und das, was die Abwehr an Görlitzer Würfen zuließ, parierten die Torleute. Im Angriff wurden in den ersten zehn Minuten besonders die Lücken am Kreis genutzt. Kreisläufer Leif Dieckmann erzielte in dieser Phase zwei Tore selbst und holte dazu noch einen Siebenmeter heraus. Beim Stand von 1:6 musste daher eine Auszeit der Gastgeber her. Diese zeigte nach dem 3:8 Wirkung und ließ Koweg auf 6:8 herankommen. Die daraufhin vom Königsbrücker Trainer Schulze genommene Auszeit rüttelte sein Team wieder wach. Die zwei Tore Vorsprung wurden bis zum Halbzeitpfiff gehalten (8:10).

Nach der Pause begann Lok wie die Feuerwehr. Mit einem 6:3-Zwischenspurt wurden die Gastgeber in die Schranken gewiesen und die Führung auf fünf Treffer ausgebaut (11:16). In der folgenden kurzen Erholungsphase verlief die Partie ausgeglichen. Danach erhöhte Lok noch einmal leicht auf 16:22. Die Görlitzer gaben aber nicht auf. Mit sehr schnellem Spiel konnten sie etwas herankommen. Doch einholen sollten sie die Gäste nicht mehr, denn Lok besaß in den Schlussminuten mit Paul Hörig einen Schützen, der die Heimmannschaft mit drei Treffern auf Abstand hielt. Insgesamt verhielten sich die Königsbrücker cleverer und taktisch klüger als die Gastgeber und holten sich mit einem 23:26-Sieg die ersten wichtigen Meisterschaftspunkte.

SV Lok: Mente, Krause; Berndt (1), Radny (7), Dieckmann (4), Rochner, J. Skawran (3), Tillich (8/4), Hörig (3), Künstler