TSV 1865 Ohorn   16 (8)
Zum ersten Spiel der Rückrunde hatte Lok den Ausfall von vier Stammspielern hinzunehmen. Dazu kam noch, dass das Heimspiel nicht in der Heimhalle in Laußnitz stattfinden konnte, sondern nach Kamenz verlegt wurde. Insgesamt also keine sehr guten Voraussetzungen für einen Sieg.Dementsprechend begann die Partie schleppend für die Königsbrücker. Nach dem 3:5 für die Gäste zeigte eine Abwehrumstellung Wirkung. Robert Rüthrich nahm den gefährlichen Olaf Gräfe per Manndeckung aus dem Spiel. Und da die Abwehr um André Skawran im Mittelblock gegen die restlichen Ohorner kaum noch etwas zuließ, hatten auch die Königsbrücker Torleute relativ leichtes Spiel. Dass sie aber auch ohne Hilfe der Deckung hervorragend halten können, zeigte sich bei den Siebenmetern der Gäste. Nur zwei von sieben Strafwürfen in der gesamten Begegnung fanden ihr Ziel im Tor. Folglich konnte Lok zunächst ausgleichen (5:5), dann in Führung gehen (7:6) und diese bis zur Pause auf 11:8 ausbauen.
Nach Wiederanpfiff legten die Gastgeber gleich vier Treffer nach (15:8). Beim 20:11 hatten sie zum ersten Mal neun Tore Vorsprung. Dieser hätte sogar höher ausfallen können, wenn Lok alle Chancen genutzt hätte. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass sich alle Königsbrücker Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Das Spiel endete schließlich beim Stand von 25:16 für Lok. (dti)
SV Lok: K. Bergmann, J. Krause; R. Rüthrich (5), J. Skawran (2), D. Tillich (8/3), M. Hommel (3/1), A. Skawran (2), H. Berndt (1), F. Künstler (2), T. Masseck (1), T. Menzel (1).
Ohorn: B. Thom, T. Berndt; M. Kunze (4/1), S. Mägel, R. Schölzel, J. Lindner, O. Gräfe (2), S. Wendt (2), T. Prescher, T. Drescher (2), M. Mager, M. Kliemann, R. Gräfe (6/1).