2. Halbzeit entscheidet

Königsbrücker Handballer holen wichtigen Heimsieg

SV Lok Königsbrück 30 (12)

TSV Niesky 24 (12)

Mit dem TSV Niesky war der erste der beiden Absteiger aus der Ostsachsenliga zu Gast bei Königsbrück. Die Gastgeber waren ganz klar auf zwei Punkte eingestellt, denn sie wollten die Pulsnitzer, die am Vortag einen hohen Sieg gelandet hatten, in der Tabelle nicht davonziehen lassen.

Den Willen, die Begegnung zu gewinnen, sah man den Königsbrückern am Beginn wirklich an. Mit schnellem Spiel und Toren von fast allen Positionen wurde bis zur neunten Minute ein 7:2-Vorsprung erarbeitet. Doch anschließend verloren die Lok-Mannen ihre klare Linie. Hatten sie den Gegner unterschätzt? Jedenfalls fehlten ihnen in der Abwehr nun der nötige Biss und im Angriff die einfachen Tore aus dem Rückraum. So war es kein Wunder, dass die Gäste bis zur 25. Minute nicht nur ausgleichen, sondern selbst mit drei Toren in Führung gehen konnten (9:12). Erst jetzt zeigte die von Lok-Trainer Schulze genommene Auszeit Wirkung. Bis zum Pausenpfiff erkämpfte seine Mannschaft den Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit zeigten sich die beiden Mannschaften zunächst sehr ausgeglichen. Keine konnte mit mehr als einem Tor in Führung gehen. Doch ab der 42. Minute waren die Königsbrücker wieder voll da. Innerhalb von viereinhalb Minuten erhöhten sie vom 18:19 zum 23:19. Jetzt waren die Nieskyer gefordert. Doch diese sollten nur noch einmal kurzzeitig auf 24:22 und damit zwei Treffer Rückstand verkürzen können (53. Minute). Danach bauten die Hausherren ihren Vorsprung kontinuierlich bis zum Endstand von 30:24 aus.

Das schönste Tor des Tages erzielte der Königsbrücker Mathias Hommel zehn Sekunden vor dem Abpfiff mit einem Heber aus der eigenen Abwehr hinüber ins gegnerische Gehäuse.

SV Lok: R. Mente, J. Krause; H. Berndt (1), U. Radny (3), L. Dieckmann, S. Rochner (1), J. Skawran (5), D. Tillich (8/3), U. Brähler (1), P. Hörig (1/1), M. Hommel (1), A. Hammerschmidt, A. Skawran (8), T. Menzel (1)