SV Lok Königsbrück   25 (11)
Am Samstag musste Lok zu den zu Hause noch ungeschlagenen Görlitzern. Problem dabei: Königsbrück hatte nur acht Feldspieler, von denen sich zusätzlich zwei zur Pause verabschieden mussten, weil sie als Schiedsrichter angesetzt waren.In der ersten Halbzeit wechselten sich bei beiden Mannschaften gute und schlechte Phasen ab. Die Partie begann mit drei Toren für Königsbrück. Doch der Anfangsschwung war schnell dahin und Görlitz erzielte fünf Treffer in Folge (5:3). Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 5:5 musste Lok wieder einen Rückschlag hinnehmen (8:5). Darauf kämpften sich die Gäste erneut heran (9:8), lagen kurze Zeit später aber schon wieder mit 12:8 im Hintertreffen. Bis zur Pause verkürzten sie auf 13:11.
Den zweiten Durchgang begannen die Königsbrücker mit einem wahren Spielrausch. Innerhalb weniger Minuten hatten die nicht nur den Rückstand aufgeholt, sondern führten auch mit zwei Toren (16:18). Im Anschluss daran ließen aber Kraft und Konzentration der verbliebenen sechs Feldspieler nach, so dass Görlitz wieder vorbeiziehen und eine Führung von vier Treffern erzielen konnte (25:21). Eine Schlussoffensive der Königsbrücker reichte zur Ergebniskosmetik, das Resultat konnte aber nicht verändert werden.
Insgesamt vergaben die Königsbrücker zu viele klare Chancen. Auch hatten sie Probleme, geeignete Mittel gegen die Görlitzer Deckungsvariante zu finden, was immer wieder zu Kontern und damit einfachen Toren der Gastgeber führte. (dti)
SV Lok: J. Krause, K. Bergmann; L. Dieckmann (2), J. Skawran (1), D. Tillich (2), M. Hommel (3), A. Hammerschmidt (2), A. Skawran (8), T. Masseck (3), M. Staude (4).