Vier-Punkte-Wochenende

Königsbrück siegt in Görlitz und gegen Neugersdorf

Die Königsbrücker hatten am Wochenende gleich zwei Partien zu bestreiten, da das am letzten Samstag ausgefallene Match gegen Neugersdorf auf diesen Sonntag verlegt wurde. Doch zunächst mussten sie am Samstag gegen die mit dem Rücken zur Wand stehenden Spieler des BSV Görlitz antreten.

BSV Görlitz     19 (10)

SV Lok Männer     21 (10)

Die Begegnung begann ausgeglichen (3:3), dann ließen die Gäste aber im Angriff stark nach und auch die Abwehr wirkte nicht sattelfest. Mit schnellem Spiel konnten die Görlitzer bis zum 8:4 davonziehen. Nach der vom Königsbrücker Trainer Schulze genommenen Auszeit lief es wieder besser und Lok schaffte bis zur Pause den Ausgleich. Danach waren beide Mannschaften gleich stark, immer wieder wechselte die Führung (13:12, 14:15). Zehn Minuten vor Schluss erzielte Lok zum ersten Mal einen Vorsprung von zwei Toren. Diesen egalisierten die Gastgeber, so dass es noch einmal richtig spannend wurde (19:19). Am Ende erlöste André Skawran die Königsbrücker mit zwei wichtigen Treffern. Denn hätte Lok diese Partie verloren, wäre man selbst in arge Bedrängnis geraten. Doch so war der Klassenerhalt endgültig geschafft und zurück blieben todtraurige, weil abgestiegene, Görlitzer.

SV Lok: Krause, K. Bergmann; Golbs, Künstler, Tillich, Masseck (2), Berndt, I. Bergmann (1), J. Skawran (2), Hommel (2), A. Skawran (6), Radny (8/2)

Mit dem Sieg vom Vortag im Rücken ging es am Sonntag im Heimspiel gegen Neugersdorf also eigentlich nur um die berühmte goldene Ananas. Trotzdem wollten die Gastgeber unbedingt den Sieg, hatte man doch aus der Hinrunde noch eine Rechnung offen. Auch waren noch etliche Plätze nach oben hin gutzumachen.

SV Lok Königsbrück     29 (13)

TBSV Neugersdorf II     25 (10)

Die Königsbrücker starteten hervorragend: In der Abwehr ließen sie fast nichts zu und auch im Angriff waren sie kaum zu stoppen. Folgerichtig zog Lok bis zur 17. Minute über die Spielstände 6:1 und 8:2 auf 12:4 davon. Danach schlich sich aber Bruder Leichtfuß in das Königsbrücker Spiel ein und nun zeigten auch die Gäste, dass sie nicht ohne Grund lange auf Tabellenplatz drei zu finden waren. Die Oberlausitzer holten bis zur Halbzeit zum 13:10 auf. Am Anfang von Durchgang zwei blieb dieser Abstand konstant. Zwischen 40. und 50. Minute drehte die Heimmannschaft dann aber noch einmal richtig auf. Mit Spielwitz und Traumtoren legte sie neuerlich sieben Zähler zwischen sich und den Gegner. Anschließend konnten die Neugersdorfer zwar wieder etwas verkürzen, gegen die Königsbrücker und ihren besten Mann Uwe Radny war allerdings an diesem Tag kein Kraut gewachsen. (dt)

SV Lok: Krause, K. Bergmann; Golbs (1), Menzel (2), Rüthrich (2), Masseck (4/1), I. Bergmann, J. Skawran (1), Hommel (3/1), A. Skawran (3), Kreische (3), Radny (10)